PRESSESTIMMEN
Juni 2007 Veröffentlichung einiger Gedichte in der Literaturzeitung "Aujourd'hui poème", Paris.
Die Gedichte wurden vorgestellt von Charles Dobzynski hier
Übertragung ins Französische: Frédérique Laurent hier
„Frank Norten gehört zu den Dichtern, die man nicht gerne einordnen möchte. Jedoch kann man seine knapp geschriebene Kurzvita direkt im Internet anschauen.
Frank Norten ist 1952 in Köritz - Mark Brandenburg - geboren. Jahre nach dem Medizinstudium in Ostberlin verlässt er die DDR. Er wird Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Berlin. Doch sein Lebensweg schlägt plötzlich eine völlig andere Richtung ein, indem er die literarische Szene betritt. Er veröffentlicht drei Gedichtbände: 1997 und 2000 bei Berliner Verlegern, dann 2002 in Österreich.
1999 beschließt er, auf Ibiza, einer der balearischen Inseln, zu wohnen. Diese Entscheidung hat weder mit Umherirren noch mit Exil zu tun, wohl weil das Exil die Vision des Dichters begrenzt.
Frank Norten hält Lesungen ab oder nimmt an verschiedenen Dichtertreffen teil, wie zB. in Polen im Laufe des Jahres 2005 oder auch in Litauen unter der Ägide des dortigen Pen Clubs.
Nun wird er allmählich zur Literaturlandschaft gehören; seine ganz freie, manchmal abgehobene, kräftigende Schreibdichte gefällt den Lesern, denn sie beinhaltet eine bittere Hellsichtigkeit, die sowohl die Gegenwart als auch das Vermächtnis der Geschichte aufgreift, wobei der Dichter das Risiko eingeht, scheinbar frech oder unangemessen aufzutreten.
Seine unveröffentlichten Gedichte sind von Frédérique Laurent ins Französische übertragen worden, einer Berufsübersetzerin und Spezialistin der deutschsprachigen Länder und der polnischen Literatur. Frédérique Laurent doziert über Übersetzungstheorie in Deutschland und in Frankreich.“
(der Artikel wurde übersetzt von Frédérique Laurent)
Charles Dobzynski zur Veröffentlichung einiger Gedichte von Frank Norten in „Aujourd'hui Poème“, Paris, Nummer 82, Juni 2007
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" ... klingt eher nach Heine als nach Eichendorff, eher nach Nietzsche als nach Liliencron."
Albert von Schirnding, "Süddeutsche Zeitung"
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"Nortens Auflehnung - des stark in den Traditionen des deutschen Expressionismus eingebetteten Dichters - ist nicht so sehr Auflehnung gegen die Vorsehungen der Geschichte, als eher Auflehnung gegenüber der Enterbung."
Leszek Szaruga, Warschau, im Vorwort zu einer polnischen Ausgabe von Gedichten des Autors
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"Der Lyriker ist mit seinen Gedichten ein Wanderer zwischen den Welten: Innenwelt und Aussenwelt verschmelzen zu einem ganz wunderbaren Glutfluss."
Wolfgang Maxlmoser, zitiert in der "Saarbrücker Zeitung"
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" ... auf vielfältige Weise handeln sie (die Texte) vom Weggehen und Zurückschauen."
Gabriele Mayer, "Mittelbayerische Zeitung", Regensburg